Zisterzienserinnen-
Abtei Seligenthal
Bismarckplatz 14
84034 Landshut
Tel. 0871/821-0
Fax 0871/821-463
kloster@seligenthal.de
Die Zisterzienserinnen-Abtei Seligenthal in Landshut (Niederbayern) ist eine der größten Abteien des Zisterzienserinnen-Ordens in Europa und Grabstätte der Wittelsbacher in Bayern. Sie wurde 1232 durch Ludmilla von Böhmen, Witwe Ludwigs I. des Kelheimers, Herzog von Bayern und Stadtgründer Landshuts gegründet und der Heiligen Jungfrau Maria assumpta geweiht.
Die spätromanische Abteikirche bildet das Zentrum der Klosteranlage und wurde in den Jahren 1732 bis 1734 im Stil des frühen Rokoko umgebaut.
Hochaltar, Stuck und Deckengemälde stammen aus der Hand von Johann Baptist Zimmermann.
Die Abtei wurde 1803 im Zuge der Säkularisierung zunächst aufgelöst. 1836 ließ König Ludwig I. von Bayern die Abtei wiedererrichten. 1862 wurde Seligenthal Priorat, ab 1925 wieder Abtei. In der Zeit des Nationalsozialismus wurden der Abtei die Schulen weitgehend entzogen.
Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges begann der Wiederaufbau des Unterrichtswesens; Seligenthal entwickelte sich zu einem zentralen Schulzentrum der Stadt Landshut (externer Link).
Heute leben und arbeiten rund 60 Schwestern in der Abtei, die u.a. als Lehrerinnen und Erzieherinnen in den Bildungs- und Betreuungseinrichtungen in Trägerschaft der Schulstiftung Seligenthal unterrichten.
Weitere Informationen zur Zisterzienserinnen-Abtei Seligenthal finden Sie auf der Abtei-Homepage (externer Link).
Als ältester Teil der Abtei und ältestes Bauwerk der Stadt gilt die nördlich der Kirche gelegene Afra-Kapelle.